Umstellung des Lastschriftseinzugs vom Einzugsermächtigungsverfahren auf das SEPA - Basislastschriftverfahren
Liebe Mitglieder,
hiermit informieren wir Sie darüber, daß die Schmeia-Hexa Straßberg die Mitgliedsbeiträge sowie alle anderen fälligen Leistungen ab 15.10.2013 auf das europaweit einheitliche SEPA - Basislastschriftverfahren umstellt.
Die von Ihnen bereits erteilte Einzugsermächtigung wird dabei als SEPA - Basislastschriftmandat weitergeführt. Da die Umstellung durch die Schmeia-Hexa Straßberg erfolgt, brauchen Sie nichts zu unternehmen. Das SEPA - Basislastschriftmandat für den Einzug der Mitgliedsbeiträge und sonstige fällige Leistungen wird durch die
Mandatsreferenznummer
Mitgliedsnummer
Gläubiger-Identifikationsnummer DE71ZZZ00000467686
gekennzeichnet. Beide Informationen geben wir künftig bei Lastschriften mit an.
Hinweis: Sie erhalten nach Ausführung der ersten Lastschrift mit Ihrem Kontoauszug eine Mandatsreferentsnummer. Dies ist die Identifikationen für diese Lastschrift, welche Sie sich nach Erhalt notieren sollten.
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Straßberg Tanzbegeisterte Mädchen sind gesucht
Schwarzwälder-Bote, 28.02.2014 16:35 Uhr
Die Schmeia-Hexa freuen sich über jede Meldung zur neuen Garde: Schmeia-Hexe, Gardemädchen und Teufel. Foto: Born Foto: Schwarzwälder-Bote
Straßberg (wb). Seit 2008 bereichern die Straßberger "Schmeia-Hexa" die Fasnets­szene in der Schmeientalgemeinde und in der Region. Zunftmeister Volker Würz steht an der Spitze der 25 Mitglieder zählenden Truppe. Jetzt wollen die Hexen eine weitere Gruppe gründen: eine Mädchen-Tanzgarde.
Die Hexengruppe mit ihren grusligen Masken, versehen mit einer langen, krummen Nase und einer zotteligen Haarmähne, geht auf eine wahre Straßberger Begebenheit zurück. Die "Schmeia-Hex" trägt einen schwarzen Rock, eine Schürze aus Jute, eine weinrote Bluse, eine handgeschnitzte Holzmaske mit schwarzem Kopftuch, ein besticktes gelbes Halstuch, gestrickte Ringelsocken und Strohschuhe. Nicht fehlen darf die herausragende Einzelfigur des Teufels, der immer bei den Schandtaten der Hexen beteiligt ist.
Nun wollen die Verantwortlichen ihre Zunft um eine weitere Gruppe erweitern. Bei der gemeinsam mit der kfd-Frauengruppe veranstalteten "Weiber- und Hexenfasnet" stellte Zunftmeister Volker Würz das erste Mitglied der Mädchengarde vor. Das Kostüm haben die Verantwortlichen selbst entworfen; es fand sofort den einhelligen Beifall der Fasnetsfreunde.
Deshalb sucht die Narrenzunft tanzbegeisterte Mädchen, um an der nächsten Fasnet eine Tanzgarde zu präsentieren. Interessierte Mädchen melden sich unter der Telefonnummer 0173/8 79 87 53, über Schmeia-Hexa@gmx.de oder bei jedem Zunftmitglied.
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Gemeinsam im Boot
Schwarzwälder-Bote, 28.02.2014 16:35 Uhr
Straßberg (wb). Ganz schön was los gewesen ist am "Schmotzigen Doschdeg" im katholischen Gemeindehaus St. Verena. Die Frauengruppe der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland, die über viele Jahre die traditionelle "Weiberfasnet" veranstaltet, hat Unterstützung bekommen. Nun ist auch die Straßberger Narrenzunft "Schmeia-Hexa" im Fasnetsboot, und gemeinsam feierte man mit vielen gut gelaunten Gästen bei der "Weiber- und Hexenfasnet" eine fröhliche Party.
Volker Würz, Zunftmeister der Schmeia-Hexa, eröffnete mit seiner närrischen Ansprache den Abend und kündete danach die weiteren Programmpunkte an. Nach der umjubelten Hexenpyramide der Zunft hatten zwei Putzfrauen – Sabrina Beck und Sarah Balzer – bei ihrem gelungenen Sketch die Lacher auf ihrer Seite. Danach marschierten die "Ziegelwäldler" ein, denen Volker Würz zum 20-jährigen Bestehen gratulierte und ein Bild überreichte.
Eine lustige Polonaise durch den Saal begeisterte die Teilnehmer an der Weiberfasnet. Fotos: Born Foto: Schwarzwälder-Bote
Lautstark begrüßt wurde auch eine Abordnung der Burgnarren und Burgfalken. DJ Olli sorgte musikalisch für Stimmung, die bei der großen Polonaise noch gesteigert wurde.
Sowohl kfd-Vorsitzende Inge Fröhle als auch Schmeienhexen-Chef Volker Würz waren angesichts des gelungenen Abends zufrieden.
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SCHWABO 15.02.2015
Schlag auf Schlag ging es weiter, als die beiden Burgvögte "Oli und Oli" – Oliver Frahm und Oliver Gamradt – das Publikum mit ihrer gelungenen Moderation mit den nötigen Informationen versorgten und die "Jet Set Band" in den Umbaupausen mit Schunkelrunden die Stimmung hochhielt. Ein erster Höhepunkt des Abends war der Auftritt der Schmeienhexen. Die junge Tanzgarde wirbelte zu fetziger Marschmusik über die Bühne, um dann Teil der schaurigen Darbietung der Hexen zu werden. Zu "Hells Bells" von AC/DC präsentierte die Straßberger Zunft einen vom Publikum frenetisch gefeierten Teufelstanz, der in einer gewaltigen Hexenpyramide gipfelte.
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Straßberg"Diea hond Schwäbisch gschwätzt..."
Schwarzwälder-Bote, 13.10.2015 16:35 Uhr
Straßberg. Frech, witzig und voller Pointen haben sich die Bronnweiler Weiber mit ihrem kabarettistischen Programm präsentiert. Das Zwerchfell wurde gar arg strapaziert, als die beiden Protagonistinnen Märy Lutz und Friedel Kehrer ihre scharfzüngigen Spitzen gegen Gott und die Welt losließen.
Veranstalter des unterhaltsamen Abends waren die Schmeien-Hexa, und es sollte sich zeigen, dass mit der Auswahl des Duos wahrlich ins Schwarze getroffen worden war. Geschwätzt wurde natürlich auf Schwäbisch, eine der vier Sprachen, welche die beiden beherrschen. Daneben sprechen sie nämlich noch Hochdeutsch, durch "d’Nas" und über "andere Leut". Letzteres tun sie am liebsten und da nehmen sie sich alle vor, die ihnen so über den Weg laufen oder schon gelaufen sind. Und wehe, es handelt sich dabei um keinen "Hiesigen", wie etwa den Straßberger Bürgermeister Markus Zeiser, der von Friedel kurzum zum "Kandelgänger" erklärt wird, denn zum einen kann der kein Schwäbisch, spreche also nach der Tinte, und wohne obendrein in Onstmettingen, sei also ein "Reigschmeckter", was er gefälligst ändern sollte.
Ein junger Mann, auch kein "Hiesiger", in der vorderen Reihe hatte es den beiden besonders angetan. Immerhin weiß der jetzt, was der Unterschied zwischen seiner Glatze und einem Mofa ist. "Das Mofa kann man frisieren", erklärte Friedel unter schallendem Gelächter im Saal. Auf besondere Weise angetan haben es den Weibern, das dürfe man im heimischen Bronnweiler durchaus noch sagen, die Edelschwaben, also die Stuttgarter. Bei allem Nonsens, den Märy und Friedel vom Stapel lassen, ist immer auch ein Körnchen Wahrheit dabei. Sie monieren die sonntäglichen Autokolonnen der Leute mit den drei unbeliebtesten Autokennzeichen, also aus Stuttgart, Esslingen und Böblingen. "Dia Schtuagater meget mr gar net", geben sie unumwunden zu. Der Stuttgarter will für sich sein. Wenn da in einer Wirtschaft zehn Tische sind, sitzt an jedem eine einzige Person. Kommt ein weiterer Gast, dann kehrt er um. Die Wirtschaft ist ja voll. Und der Spruch "Lieber eine Schnecke im Salat als ein Stuttgarter im Hof" habe durchaus seine Richtigkeit.
Da sei der ländliche Raum doch wesentlich heimeliger, so wie es in Straßberg der Fall sei, auch wenn offensichtlich ein Rudel Albstädter den Weg in die Schmeienhalle gefunden habe. Auch bei ihnen daheim, in Bronnweiler, sei es ländlich, und sie nehmen sich selbst, ihre Männer und den "Flecka" selbst auf die Schippe. Das macht das Duo auch so sympathisch. Es wird nicht nur ausgeteilt, sondern die eigenen Befindlichkeiten werden schonungslos analysiert.
So streiten sie sich trefflich über den Urlaub. Für solchen auf Sardinien hat Friedel nur Spott und Hohn übrig, denn schließlich biete ihr die Reichenau den gleichen Komfort. Die sei schließlich auch eine Insel, aber zum "Veschper" könne man halt wieder daheim sein. Ein weiteres Lieblingsziel sind die Beamten, die meist einen blauen Fleck an der Backe hätten, weil sie auf dem Stempelkissen schliefen. Oder der ahnungslose Doktor, der Märys Schmerzen im rechten Bein auf deren Alter zurückführt und die trockene Antwort bekommt, das sei Blödsinn, denn das linke Bein sei schließlich genau so alt und da seien keine Schmerzen.
Das Publikum ist bis zur letzten Minute dabei
Kein Klischee bleibt verschont, die Politiker dürfen als Zielscheibe des Spotts nicht fehlen, sei es nun der grasgrüne Winfried Kretschmann oder die ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes. Bis zur letzten Minute war das Publikum ganz Ohr und lauschte den beiden Ulknudeln, die ihr gesamtes zweistündiges Programm ohne Requisiten gestalteten. Zwei Stühle reichten ihnen aus, und das besondere Outfit: Hütle, Handtäschle, weite Röcke, alles in Grau und Schwarz gehalten. Zum Schluss griff Friedel Kehrer noch zur Gitarre, und schlagartig verwandelten sich eben diese Ulknudeln zu einem Gesangsduett mit einem nachdenklich stimmenden Lied über die Zeit, das kostbarste Gut, das man hat. Momente des Innehaltens, ehe es noch ein Lied zum Mitsingen gab, zumindest der Refrain: "Leck mich am Arsch, i schwätz wie i will" war schnell eingeprägt. Anhaltender Applaus entließ die Bronnweiler Weiber schließlich wieder auf die Heimfahrt in ihren "Flecka".